Serbische Küche und Kultur

Selbstporträt Katarina Ivanovic
Bevor man nach Serbien reist, sollte man sich ein wenig mit der Kultur und Geschichte des Landes befassen. Die serbische Kultur ist das Resultat einer sehr langen Periode voller Ereignisse. Drei Jahrhunderte war Serbien Teil des Ottomanichen Reiches und hat große Auswirkungen auf die Kulturentwicklung gehabt. Vor allem sind die Menschen bekannt für ihre Kreativität und Musik. Dank der großen Liebe zur Kunst, sind hier zahlreiche Schauspieler, Komponisten, Bildhauer und Maler geboren.

Die serbische Küche ähnelt sehr der griechischen Küche. Typische Desserts sind hier beispielsweise Baklava, Nussrollen und Koljivo. Die Serben sind stolz, dass sie die meisten Gerichte selber herstellen. Sie produzieren Würste, Gelees und verschiedene eingelegte Gemüsesorten Zuhause. In den meisten Ländern zieht man es vor, sie im Geschäft zu kaufen, die Serben stellen sie lieber selber her. Genauso wie in Westeuropa essen die Serben drei Mahlzeiten: Frühstück, Mittag und Abendessen. Doch das Frühstück ist erst seit dem letzten Jahrhundert ein fester Bestandteil der serbischen Ernährung.

Die Schlacht im Kosovo 1389
Die meisten Menschen in Serbien sind orthodoxe Christen. Es gibt jedoch auch zahlreiche katholische Christen und Moslems. Das Land hat keine feste Religionrichtung, jedoch werden meist die Orthodoxen vorgezogen. Sie feiern den Slava als heiligen Tag im Jahr. Jede orthodoxe Familie hat einen Schutzpatron, der vom Vater 'vererbt' wird und einmal im Jahr gefeiert wird.