Knez Mihajlova

Knez Mihajlova
Serbiens schöne Hauptstadt Belgrad ist auch eine der ältesten Städte Europas. Zur Zeit des Römischen Reiches war Serbien unter dem Namen „Singidunum“ bekannt und die Straße Knez Mihajlova war eine der Zentralachsen des ursprünglichen Straßenplans, einer Stadt, die heute eine der schönsten Metropolen des Kontinents ist.

Übersetzt man den Namen wird er zur „Prinz-Michael-Straße“. Die Straße ist geschützt, eine reine Fußgängerzone und ist eine der schönsten in Belgrads Altstadt. Sie ist eine der meist begangenen Straßen der Stadt und hat somit zahlreiche Café, Geschäfte, Restaurants und ähnliches. Die Straße gehört zum „Muss“ bei einem Aufenthalt in der historischen Stadt von Belgrad. In der Straße selber und in unmittelbarer Nähe befinden sich zahlreiche hervorragende Hotels, wie beispielsweise das 5-Sterne Hotel Aleksandar Palas. Die Straße ist Jahrtausende alt, doch das heutige Bild hat sie erst im 19. Jahrhundert erhalten, als ein Regulierungsplan für die Stadt angefertigt wurde. Der Plan veranlasste zahlreiche Reiche und gut situierte Belgrader dazu, hier in der Knez Mihajlova Straße ihre Wohnungen und Villen zu bauen. Viele werden heute nicht mehr von den ursprünglichen Besitzern genutzt, aber sie sind immer noch dort.

Ein paar Sehenswürdigkeiten in der Knez Mihajlova Straße:

Akademie für Wissenschaft und Kunst
Das Srpska Kruna Hotel in der Knez Mihajlova Nummer 56. Es wurde 1869 erbaut und beherbergte einst die Nationalbibliothek Serbiens und ist heute die Stadtbibliothek von Belgrad.
In der Knez Mihajlova 53-55 steht ein altes Renaissance-Haus, das einst der Richter Marko Stojanović 1889 erbauen lies. Die Akademie der Feinen Künste hatte hier einmal ihr Hauptquartier.
Die Serbische Akademie für Wissenschaft und Kunst findet man unter der Hausnummer 35.
Das ehemalige Hotel Russia in der Nummer 38 wurde 1870 erbaut. Heute befinden sich jedoch Büros in dem Gebäude und man kann es von Innen nicht besichtigen.