Geschichte Serbiens

Karte Serbien
Der Balkan ist eine Region in Europa, die für seine Instabilität und Konflikte weltweit bekannt ist. Seine Position und die geografische Lage machten es seit jeher zu einem Streitpunkt der verschiedenen Kulturen. Das Balkangebiet trennt Nord von Süd, Ost von West in Europa. Römer und Byzantiner, Christen und Moslems, die Sowjets und die NATO - alle wollten sie stets etwas von dem Kuchen haben und haben sich um das Land gestritten.

Selbst nach dem Fall des 'Eisernen Vorhangs' waren die hier lebenden Völker nicht wirklich für ihre Friedliebigeit und Freiheit bekannt. Serbien war dabei nicht anders, der streitige Slobodan Milosevic, der in den 80er Jahren an die Macht kam, änderte das Bild leider auch nicht. Heute sieht die Geschichte jedoch ganz anders aus: Serbien ist einer der neuen freien Balkan-Staaten, der eine gute Wirtschaft hat und Mitglied der UN ist. Serbien hat sich als Kandidat der EU angemeldet und hofft, bald der Welthandelsorganisation beizutreten.

Serbien, so wie es heute auftritt, ist erst seit 2006 eine freie Nation, doch seine Geschichte als solches geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Im 7. Jahrhundert kamen die ersten Serben ins Land und siedelten hier und gelangten unter Stefan Dusan zum Höhepunkt ihrer Macht, als er 1346 das Serbische Königreich ausrief. Für kurze Zeit war Serbien eine der größeren Nationen in Europa, doch nach Stefans Tod zerfiel es schnell und wurde von seinen machtvollen Nachbarn erobert: Österreich-Ungarn und dem Ottomanischen Reich.

Aber die Serben sind kein leichtes Volk und so erhielten sie noch einmal die Unabhängigkeit im frühen 19. Jahrhundert und blieben es bis zum ersten Weltkrieg. Das 20. Jahrhundert verbrachte es als Teil von Jugoslawien, eine Nation aus verschiedenen Kulturen, die zusammengezogen wurden. Nach den Jahre langen Kriegen ist es heute ein freies Land mit einer großen Zukunft.