Festung

Festung in Belgrad
Die Festung von Belgrad liegt hoch oben auf einem Hügel in Belgrad. Schon im dritten Jahrhundert v. Ch. wurde hier eine erste Anlage gebaut und man glaubt, dass es der älteste, kontinuierlich bewohnte Teil von Belgrad ist. Sie hat eine lange bewegte Geschichte und hat viele berühmte Leute hervorgebracht. Als Stützpunkt auf einem der wichtigsten Handelsrouten, war sie wichtig wie kaum eine andere Festung Die Mauern der Anlage sind unzählige Male zerstört und wieder aufgebaut worden und bis heute birgt sie noch viele archäologische Funde.

Die erste Konstruktion war eine aus Holz, die die Kelten im 3. Jahrhundert v. Ch. hier erbauten. Sie nannten sie „Singidunum“. Die Römer behielten später den Namen bei, ließen jedoch statt der Holzkonstruktion eine aus lokalem Gestein erbauen. Im 4ten Jahrhundert fing das Römische Reich an zu bröckeln und die Festung wurde wieder und wieder von Barbaren angegriffen und letztendlich von den Hunnen zerstört. Es wird angenommen, dass Attila. der Hunne, hier begraben liegt, doch sein Grab ist bis heute nicht gefunden worden.

Festung in Belgrad
Nach dem Römischen Reich übernahmen die Byzantiner die Herrschaft und bauten die Festung wieder auf. Doch sie ging ständig zwischen den Serben und Ungarn von Hand zu Hand. Zu dieser Zeit entstand die Festung, wie sie heute noch zu sehen ist, mit uneinnehmbaren Mauern und hervorragenden Verteidigungssystemen. Ein ungarischer König gab sie dann später als Hochzeitsgeschenk. Eine wichtige Schlacht stoppte hier die Türken vor einer Invasion Ungarns. Doch Serbien und Belgrad fiel in die Hände der Türken. Diese gaben ihr dann auch den Namen „Kalemegdan“, was soviel wie „Schlachtfeldhügel“ bedeutet und heute noch die vorliegenden Gärten bezeichnet.